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DLRG und Kindergarten

Angebot für Vorschüler in den Ferien


Dank der Bereitstellung des Albbads durch die Gemeinde Westerheim und dem Engagement vieler (allen voran Jürgen Buchfink), planen wir - sobald es die Pandemie- und personellen Bedingungen zulassen - ein solches Angebot in den Ferien vormittags im Albbad Westerheim anzubieten.

Die Kooperation richtet sich an alle älteren Kindergartenkinder, die im Herbst eingeschult werden.

Zeitlich findet dieses Angebot in den Faschings-, Oster- und Pfingstferien statt und wird von unserem Stützpunkt Westerheimer Alb verantwortet.

Wir lernen spielerisch die Grundregeln der Wassergewöhnung und wie wir uns aktiv im Wasser bewegen. Wir gewinnen Erfahrungen mit dem Wasserdruck sowie dem Auftrieb. Wir gleiten passiv und aktiv und lernen Gegenstände unter Wasser zu ertauchen. Dabei benutzen wir die verschiedensten Materialien, wie Schwimmbretter, Tauchringe, Poolnudeln...

Ort: Albbad Westerheim

Wenn Sie zu den interessierten Eltern gehören, rufen Sie gerne in unserer Geschäftsstelle an!

Sobald genauere Informationen vorliegen, finden Sie sie auch hier.

Start in den Faschingsferien 2020

Engagierte DLRGler unterrichten ab sofort auch ältere Kindergartenkinder im Albbad Westerheim in Wassergewöhnung und im Schwimmen lernen, damit sie vor ihrer Einschulung bereits das "Seepferdchen" haben und in der Schule mit dem gleichen Stand in den Schwimmunterricht starten können.

Seit der öffentlichen Anhörung der DLRG im Landtag Baden-Württemberg wird die fatale Situation der Schwimmfähigkeit der Kinder offensichtlich. Bei der im Schuljahr 2018/2019 gestarteten Umfrage des Kultusministeriums kam heraus, dass nur ca. 71% der Kinder am Ende der Grundschulzeit die angestrebte Schwimmfähigkeit erreichten. Dies war nicht das Jugendschwimmabzeichen Bronze sondern lediglich die sogenannte Basisstufe: „beliebiger Sprung ins tiefe Wasser, anschließend 100 Meter in einer beliebigen Schwimmart, keine Zeitbegrenzung, Wechsel der Schwimmart ist erlaubt, das Wasser ohne Hilfsmittel selbstständig verlassen“. Das hatte zur Folge, dass die CDU Fraktion im Landtag sich vertieft mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Deshalb soll in den nächsten zwei Jahren die Schwimmausbildung der Kinder mit finanziellen Mitteln in Höhe von ca. 2,1 Mill. Euro unterstützt werden. Wunsch der CDU ist es, dass alle Kinder zwischen dem vierten und sechsten Lebensjahr zum Seepferdchen ausgebildet werden sollen. Das bedeutet, dass alle Kinder in Baden-Württemberg (ca. 100.000 einzuschulende Kinder/ Jahr) beim Eintritt in die Schule mit den gleichen Voraussetzungen im Schwimmen antreten können, so dass dann im Schulschwimmunterricht die Lehrkräfte vom gleichen Leistungsstand der Kinder ausgehen können.

Jürgen Buchfink, Vorsitzender der DLRG Ortsgruppe Bad Urach schrieb daraufhin alle Kindergärten im Westerheimer Umkreis an, und lud diese Kinder und ihre Eltern zu einem neuen Format der DLRG Arbeit ein: Der erste Ferienschwimmkurs für Kindergartenkinder war geboren. Die Römersteiner Kindergärten sagten zu. Eine Besonderheit für Kindergarten, Eltern und DLRGler zugleich. Die neun Mädchen und Jungen, die im Herbst eingeschult werden, lernten Wassergewöhnung, ins Wasser springen, Tauchen sowie die Schwimmtechnik und sogar Schweben im Wasser. Anfangs waren die Kinder noch etwas zurückhaltend und teils ängstlich, was sich jedoch Tag für Tag verbesserte. Am Freitag, dem letzten Vormittag, schaffte ein Junge sogar das Seepferdchen Abzeichen und alle Kinder waren sich einig: „Schwimmen lernen macht Spaß!“ Ein Mädchen meinte sogar „Mama, ich will jetzt öfter ins Schwimmbad! Ich muss weiter üben.“

Ein wichtiger Baustein in der Badesicherheit für die nächsten Grundschüler. Zumindest diese neun starten mit einem Lernvorteil und Spaß am Schwimmen ihre anstehende Schulzeit. Und auch Jürgen Buchfink, Initiator dieses Angebots, und Marion Baum (beide Ausbilder der DLRG) wissen nun: „Es lohnt sich, schon bei den Kleinsten mit Schwimmausbildung zu starten. Wir sind überrascht und begeistert, wie viel die Kinder in nur einer Woche lernten und wie stark sie sich entwickelt haben.“

Ein großes Lob geht hierbei auch an die anderen Schwimmausbilder, die sich zusätzlich zu ihren schulischen und bereits ehrenamtlichen Arbeit in ihren Ferien Zeit für die Kinder genommen haben. Insgesamt 25 Stunden im Bad und zehn Stunden Vor- und Nachbereitung leisteten sie für nun sicheres Planschen und Schwimmen der neun Kinder.

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